Algentheke

Algen vorbeugenProphylaxe – Algen vorbeugen

Wie kann ich die Algen rechtzeitig entfernen?

Fischen Sie die Algen regelmäßig mit einem Kescher aus dem Teich. Sie entfernen damit nicht nur die Teile, die die Optik des Wassers negativ beeinflussen, sondern Sie verhindern auch die Zersetzung der Algen. Dadurch meiden Sie die Entstehung fischgiftiger Faulgase und die Freisetzung von noch mehr Phosphat. Doch auch wenn die Operation geglückt ist, dürfen Sie die regelmäßige Nachsorge nicht vergessen. Die Algen bilden sich unter günstigen Bedingungen immer wieder aufs Neue. Das manuelle Entfernen ist aufwändig und mühevoll. Wenn Sie das Gefühl haben, der Lage so nicht Herr werden zu können, dann ist es sinnvoll, sich nach einem geeigneten Biozid zu erkundigen.

Wie mache ich den Algen das Leben schwer?

In einem reich bepflanzten Teich sind in der Regel weniger Algen. Denn die Wasserpflanzen konkurrieren mit den Algen um die Nährstoffe. Gute Nahrungskonkurrenten sind zum Beispiel das Hornkraut, die Wasserpest und das Tausendblatt. Viele Pflanzen bauen auch viel Phosphat und Nitrat ab. Den Algen wird dadurch die Nahrungsgrundlage entzogen. Die Pflanzen wirken in dieser Hinsicht wie ein biologischer Filter. Allerdings müssen Sie die abgestorbenen Pflanzenteile im Herbst sorgfältig entfernen und die Ufervegetation zurückschneiden. Durch den Zersetzungsprozess käme sonst abermals Phosphat in das Gewässer und das Problem ginge von vorne los. Viele Teichbesitzer sind mit dieser Aufgabe überfordert und vertrauen deshalb auf die hochwirksamen Mittel der Marke Weitz.

Wie viele Pflanzen sind sinnvoll?

Als Faustregel gilt, das etwa zwei Drittel der Wasserfläche bewachsen sein sollten. Das ist vor allem bei Schwimmteichen wichtig, die in der Regel nicht gechlort werden. Achten Sie auf eine harmonische und abwechslungsreiche Zusammensetzung. Im Idealfall ist Ihr Teich in verschiedene Vegetationszonen unterteilt. Ihnen steht dann ein feuchter Uferbereich für die Bepflanzung mit Rohrkolben, Wasserschwertlilien, Wasserminze und Binsen zur Verfügung. Im Flachwasserbereich gedeihen zum Beispiel der Froschlöffel, das Hechtkraut, der Tannenwedel und das Pfeilkraut. Die tieferen Zonen sind den Seerosen und Unterwasserpflanzen wie dem Hornkraut und der Wasserpest vorbehalten. Auch Schwimmpflanzen, die nicht um Untergrund wurzeln, entziehen dem Wasser und somit auch den Algen Nährstoffe. Dazu gehören zum Beispiel Muschelblumen, der Wasserfarn und Teichlinsen.

Wie funktioniert die Selbstreinigung im Schwimmteich?

In sauberen Schwimmteichen funktioniert der biologische Selbstreinigungsmechanismus durch das Vorhandensein eines extra großen Vegetationsgürtels. Neben einer flachen Pflanzzone existiert ein tieferer Badebereich. Ob Sie die einzelnen Bereiche voneinander trennen oder zusammenlaufen lassen, ist reine Geschmackssache. Die Pflanzen in der Regenerationszone reinigen das Wasser und führen es dem Badebereich zu. Das geschieht entweder natürlich durch einen Zulauf oder durch Pumpen. Die Pflanzen entziehen dem Wasser und somit auch den Algen Nährstoffe. Außerdem existieren an den Wurzeln spezielle Bakterien, deren Stoffwechselvorgänge Keime abbauen. Bei Bedarf kommen mechanische Filter zum Einsatz. Als Untergrund für die Pflanzen dient häufig Kies. Das natürliche System funktioniert aber nicht immer hundertprozentig. Manchmal ist es unerlässlich, mit einem geeigneten Medikament einem übermäßigen Algenbefall Herr zu werden. In der Algentheke finden Sie Produkte, die sich für den Einsatz im Schwimmteich hervorragend eignen und die Gesundheit der badenden Menschen nicht gefährden.

Ist das Einsetzen von Fischen sinnvoll?

Diese Frage muss mit einem „Jain“ beantwortet werden. Fische bewirken zwar mit ihren Ausscheidungen einen Anstieg des Phosphat- und Nitrat-Gehalts und düngen somit das Wasser, was den Algen wiederum ideale Lebensbedingungen bietet, dennoch gibt es einige Fischarten, die sich durchaus als Algenvernichter eignen. Silber- und Graskarpfen ernähren sich zum Beispiel von Algen und Pflanzen. Sie sind durchaus dazu in der Lage, eine Trübung des Wassers zu mindern. Sie sollten sich aber davor hüten, zu viele Tiere in das Gewässer zu setzen. Viele Fische machen auch viel Dreck, und viel Kot ist ein idealer Dung für die Algen. Außerdem beseitigen die Tiere auch nützliche Pflanzen, die wiederum als Nahrungskonkurrenten für die Algen dienen. Wenn Sie einen kleinen Teich mit Fischen vor einem übermäßigen Algenwuchs schützen möchten, müssen Sie bedenken, dass Graskarpfen und andere Grünzeugvertilger sehr groß werden können. Es ist wichtig, ein gesundes Gleichgewicht zu finden, was aber leider nicht immer gelingt. Die Verwendung eines biologisch wirksamen Mittels ist deshalb zumeist die praktischere und auch einfachere Alternative.

Welche technischen Hilfsmittel stehen mir zur Verfügung?

Wenn Sie Ihren Teich mit einem leistungsfähigen Filtersystem ausstatten, können Sie dem Ausbruch der Algenblüte effektiv vorbeugen. Im Fachhandel sind spezielle UVC-Teichklärer erhältlich. Eine Pumpe leitet das Teichwasser durch den UVC-Klärer und erst von dort aus in einen mechanischen Filter. Durch diese Methode verringert sich der Anteil der Schwebealgen deutlich. Die UVC-Lampe bestrahlt das Wasser mit ultraviolettem Licht. Das zerstört wiederum die Erbinformation in den Algen, woraufhin sich diese nicht mehr fortpflanzen können. Das UV-Licht verklumpt die Algen, so dass sie der mechanische Filter problemlos beseitigen kann. Es handelt sich hierbei um ein sehr schonendes Verfahren, das die Fische und anderen Teichbewohner auf keinen Fall schädigt.

Wie wirkt Zeolith?

Auch Zeolith unterstützt die Reinigung des Wassers. Das Gestein besitzt eine poröse Oberfläche und ist dazu in der Lage, eine größere Menge an Nährstoffen zu binden. Auch gegen Ammoniak hilft das Mineral. Die Gesteinsbrocken sind im Handel erhältlich. Entweder man gibt die Steine in ein Säckchen und platziert sie an einem belebten Platz im Teich oder man füllt sie direkt in den Filter. Gesättigte Steine lassen sich durch eine Kochsalzlösung reaktivieren und wiederverwenden.

Und wenn es doch einmal zu viel wird?

Auch wenn der Teich optimal bepflanzt ist, Sie persönlich Hand anlegen, die Fische und Schnecken die Zahl der Algen dezimieren und dabei selbst nicht überhand nehmen, kann es vor allem in warmen Perioden vorkommen, dass sich das Wasser unschön trübt. Das ist kein Zeichen von nachlässiger Pflege und mangelnder Prophylaxe, sondern kommt in den besten Teichen vor. Zum Glück gibt es für jede Art des Algenbefalls ein geeignetes Mittel. Die Anwendung ist einfach und doch sehr wirkungsvoll. Erkundigen Sie sich in der Algentheke nach einem Produkt, das Ihrem Gartenteich Linderung verspricht.

Welche Prophylaxe eignet sich speziell für das Aquarium?

Auch im Aquarium können Algen zum Problem werden. Deshalb sind wirkungsvolle Vorbeugemaßnahmen sehr wichtig, um einen Ausbruch der Seuche rechtzeitig zu vermeiden. Wenn Sie Ihr Aquarium ausreichend bepflanzen, haben Sie schon viel für die Gesundheit des Wassers getan. Vermeiden Sie einen Nährstoffüberschuss durch einen vernünftigen Fischbesatz. Je mehr Tiere Sie in das Becken setzen, desto mehr Kot gelangt in das Wasser. Das erhöht letztendlich auch den Nitrat- und Phosphatgehalt und versorgt die Algen zusätzlich mit Nährstoffen. Vermeiden Sie Futterreste, indem Sie die Fische mehrmals täglich mit kleinen Portionen füttern. Das Futter sollte jeweils nach wenigen Minuten komplett aufgefressen sein. Sie verhindern damit ein Zersetzen der übriggebliebenen Fischnahrung. An der Filteranlage sollten Sie auf keinen Fall sparen. Leistungskräftige Filter befreien das Wasser zuverlässig von Schwebealgen und anderen wassertrübenden Stoffen.

Ist ein Wasserwechsel sinnvoll?

Um Algenbefall vorzubeugen ist ein regelmäßiger Teilwasserwechsel, im Idealfall wöchentlich, sinnvoll. Tauschen Sie hierbei etwa ein Drittel oder ein Viertel des Wassers gegen frisches aus und vergessen Sie nicht, einen Wasseraufbereiter mit ins Becken zu geben. Dieser bindet das im Leitungswasser enthaltene Chlor und andere Schadstoffe und sorgt für eine fischgerechte Umgebung. Um das Wasser mit lebenswichtigen Mikroorganismen und Bakterien anzureichern, verwenden Sie am besten einen Teich-Starter. Diesen sollten Sie insbesondere bei einem kompletten Wasserwechsel und nach dem zeitweisen Ausfall oder Stillstand des Filters verwenden.