Algentheke

Hausmittel AlgenDie besten Hausmittel gegen Algen im Teich

Bei Algen im Teich greifen viele Gartenbesitzer vorschnell zur chemischen Keule und bekämpfen damit lediglich die Symptome, anstatt die Ursache zu beseitigen. Dass das zumeist nicht notwendig ist, zeigt die Vielfalt der zur Verfügung stehenden Hausmittel. In erster Linie ist es wichtig, nicht nur den Teich selbst, sondern auch die unmittelbare Umgebung positiv zu gestalten. Achten Sie darauf, dass bei Regen kein humushaltiger Boden in den Teich gespült werden kann. Das beste Mittel gegen die Algen ist jedoch nach wie vor eine üppige Bepflanzung. Statten Sie den Gartenteich mit ausreichend Pflanzen für verschiedene Vegetationszonen aus und halten Sie sich hierbei an die Regel, dass rund zwei Drittel der Fläche begrünt sein sollten. Da viele Algen das Licht lieben, ist es sinnvoll, größere Bereiche abzudunkeln und somit eine zu intensive Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Man kann hierfür ein Sonnensegel oder einen Schirm verwenden. Viele Fische machen auch viel Mist. Reduzieren Sie außerdem den Fischbestand oder erhöhen Sie mit Beutegreifern den Artenreichtum. Da bei einer zu hohen Besatzdichte die Tiere schneller Krankheiten entwickeln, agieren die Raubfische auch als Gesundheitspolizei. Für den Gartenteich besonders geeignet sind Sonnenbarsche, weil sie im Vergleich zu Hecht und Zander nur etwa 20 Zentimeter lang werden und größere Goldfische deshalb nicht gefährden.

Die manuelle Therapie mit dem Kescher

Teich reinigen mit Kescher

Die Teich-Reinigung mit Kescher ist eine effekte Algen-Prophylaxe / Bild © purplequeue – Fotolia.com

Ein weiteres gutes Hausmittel gegen braunes Wasser und Algen ist die manuelle Therapie. Entfernen Sie herabgefallenes Laub, grüne Fadenalgen und tote Pflanzenteile regelmäßig mit dem Kescher. Bei starkem Befall ist der Teich komplett zu reinigen. Hierbei wird das Wasser aus dem Becken gepumpt, der Schlamm mit der Hand, einer Schaufel oder einem speziellen Schlammsauger entfernt und die Algen werden herausgenommen. Diese Maßnahme ist verhältnismäßig aufwändig, aber sehr effektiv. Bei der Neueinrichtung des Gartenteichs sind bisherige Fehler strikt zu vermeiden. Bei Bedarf müssen Pflanzen hinzugekauft und an geeigneter Stelle eingesetzt werden. Reduzieren Sie falls notwendig den Fischbestand und füttern Sie in Zukunft sparsamer. Im Herbst angebrachte Netze verhindern den Laubeintrag und verhindern somit das Entstehen von Algen düngendem Phosphat. Außerdem reduziert sich dadurch der Faulschlamm, der wiederum eine unschöne Braunfärbung des Wassers begünstigt. Generell ist auch die regelmäßige Zufuhr von Frischwasser beziehungsweise ein Teilwasserwechsel sinnvoll.

Negative Folgen bei falscher Anwendung

Kochsalz Fischteich

Es gibt aber auch Hausmittel, von denen man lieber die Finger lassen sollte, denn die Nebenwirkungen sind fatal. Dazu zählt zum Beispiel Kochsalz, das zwar sehr effektiv gegen die Algenplage hilft, dafür aber auf Dauer die Gesundheit der Fische beeinträchtigt. Auch das Einsetzen von Graskarpfen, Rotfedern, Nasen und anderen Pflanzenfressern bringt nur selten den gewünschten Erfolg. Verspeist werden nämlich in erster Linie die nützlichen Wasserpflanzen und nicht die weniger wohlschmeckenden grünen Fadenalgen. Neben diesen bedenklichen Hausmittelchen kommen auch immer wieder Methoden zum Einsatz, die bereits verboten sind. Dazu gehören die I-Tronic-Geräte, die permanent Kupfer an das Wasser abgeben und somit die gesamte Flora und Fauna schädigen. Inzwischen verboten sind auch die kupferhaltigen Medikamente. Verwenden Sie stattdessen spezielle Mikrobakterien um das ökologische Gleichgewicht in Ihrem Gartenteich wiederherzustellen. Haben die Algen bereits überhand genommen, ist der Weitz Algenkiller Protect die richtige Wahl.